Krabat (Preußler)

Aus Wikisum
Wechseln zu:Navigation, Suche
Hinweis: Diese Inhaltsangabe wurde von einer KI erstellt und könnte Fehler enthalten.
🌙
Krabat
1971
Inhaltsangabe des Romans
Das Original liest sich in 362 Minuten
Kurzbeschreibung
Ein armer Junge wurde in einer Zaubermühle Lehrling. Der böse Müller opferte jährlich einen Schüler für seinen Pakt mit dem Tod. Eine mutige Dorfsängerin rettete den Jungen und alle wurden frei.

Sehr kurze Zusammenfassung

Die Lausitz, Anfang des 18. Jahrhunderts. Ein vierzehnjähriger Betteljunge folgte einem mysteriösen Ruf zu einer Mühle im Koselbruch, wo er als Lehrling aufgenommen wurde.

👦🏻
Krabat — protagonist und erzählfokus, wendischer junge von anfangs 14 jahren, entwickelt sich vom betteljungen zum zauberlehrling, mutig, klug und moralisch gefestigt.

In der Mühle lernte Krabat nicht nur das Müllerhandwerk, sondern wurde auch in der schwarzen Kunst unterrichtet. Die Mühle erwies sich als Zauberschule mit zwölf Gesellen.

🧙🏻‍♂️
Der Meister (Müller) — schwarzer müller mit augenklappe, mächtig und bedrohlich, lehrt die schwarze kunst, steht im pakt mit dunklen mächten, etwa 50 jahre alt.

Jedes Jahr in der Neujahrsnacht starb einer der Gesellen, damit der Meister durch einen Pakt mit dem Tod selbst am Leben bleiben konnte. Als Krabats Freund Tonda starb, begann er die dunkle Wahrheit zu ahnen. Im zweiten Jahr verlor er auch seinen Freund Michal.

Krabat verliebte sich in die Vorsängerin aus dem Dorf Schwarzkollm.

👱🏻‍♀️
Die Kantorka — junges wendisches mädchen mit hellen haaren und schöner stimme, vorsängerin im dorf, mutig und stark, etwa 16-17 jahre alt.

Im dritten Jahr sollte Krabat selbst sterben. Der Meister bot ihm an, sein Nachfolger zu werden, doch Krabat lehnte ab. Seine einzige Rettung war die Kantorka: Wenn sie ihn in der Neujahrsnacht unter den in Raben verwandelten Gesellen erkennen würde, wären beide frei. Scheiterte sie, müssten beide sterben.

»Ich habe gespürt, dass du Angst hattest«, sagte sie, »Angst um mich: Daran habe ich dich erkannt.« Während sie auf die Häuser zuschritten, fing es zu schneien an, leicht und in feinen Flocken.

Die Kantorka bestand die Probe. Der Meister musste sterben, die Mühle ging in Flammen auf, und alle Gesellen verloren ihre Zauberkräfte. Krabat und die Kantorka verließen den Koselbruch als freie Menschen.

Ausführliche Zusammenfassung nach Jahren

Die Beschreibungen der Jahre und ihre Unterteilung in Kapitel sind redaktionell.

Das erste Jahr. Krabats Eintritt in die Schwarze Schule

Der Ruf der Mühle und Krabats Ankunft

In der Zeit zwischen Neujahr und dem Dreikönigstag zog ein vierzehnjähriger Junge als Bettler durch die Gegend von Hoyerswerda. Mit zwei anderen wendischen Jungen war er als Dreikönige verkleidet unterwegs, um Gaben zu sammeln.

In einer Nacht hatte Krabat einen merkwürdigen Traum: Elf Raben saßen auf einer Stange und eine geheimnisvolle Stimme rief ihn dreimal beim Namen. Die Stimme forderte ihn auf, zur Mühle nach Schwarzkollm zu kommen. Als er dort eintraf, fand er eine düstere Mühle vor, in der er einem unheimlichen Mann mit schwarzer Augenklappe begegnete.

Die Geheimnisse der Schwarzen Schule

In der Mühle traf Krabat auf elf weitere Müllerburschen. Der älteste von ihnen, Tonda, nahm sich seiner besonders an und half ihm in der ersten Zeit.

👨🏻
Tonda — altgesell der mühle, etwa 30 jahre alt mit grauem haar, freundlich und hilfsbereit, mentor für krabat.

Bald erfuhr Krabat, dass die Mühle in Wirklichkeit eine Schwarze Schule war, in der der Meister die Müllerburschen in der schwarzen Kunst unterrichtete. Jeden Freitagabend verwandelte der Meister die Gesellen in Raben und las ihnen aus dem Koraktor, dem Zauberbuch, vor. Unter den Gesellen befand sich auch Lyschko, der dem Meister als Spitzel diente.

🧑🏻
Lyschko — mühlknappe, spitzel des meisters, hinterhältig und boshaft, etwa 20 jahre alt.

»Sollte dir je ein Mädchen lieb haben, Krabat, dann lass dir's nicht anmerken. Sorge dafür, dass der Meister es nicht erfährt - und auch Lyschko nicht, der ihm alles zuträgt."

Der Herr Gevatter und Tondas Tod

In jeder Neumondnacht kam ein geheimnisvoller Mann mit einer roten Hahnenfeder am Hut zur Mühle. Die Gesellen mussten dann die ganze Nacht auf dem Toten Gang mahlen. Krabat entdeckte eines Nachts, dass dort keine Getreidekörner, sondern Knochen und Zähne gemahlen wurden.

In der Silvesternacht geschah etwas Schreckliches. Tonda kam auf mysteriöse Weise ums Leben - er wurde am Fuß der Bodentreppe tot aufgefunden. Krabat erfuhr später, dass Tonda ein Mädchen namens Worschula geliebt hatte, die ebenfalls unter rätselhaften Umständen gestorben war.

»Die Toten sind tot«, sagte Michal. »Sie werden nicht wieder lebendig, wenn man von ihnen spricht.« Krabat erwachte vom Lärm der Mühlknappen, als sie die Treppe heraufkamen und zu Bett gingen.

Das zweite Jahr. Krabats wachsende Macht und Zweifel

Neue Ordnung und neue Gefahren

Nach Tondas Tod wurde Hanzo zum neuen Altgesellen ernannt. An Tondas Stelle kam ein neuer Lehrjunge in die Mühle. Krabat machte in der Schwarzen Kunst rasche Fortschritte und wurde vom Meister besonders gefördert. In der Küche arbeitete Juro, der sich einfältig stellte, aber in Wirklichkeit mehr wusste, als er zugab.

👨🏻‍🍳
Juro — küchenjunge der mühle, stellt sich dumm, ist aber heimlich sehr klug und mächtig, etwa 25 jahre alt.

Die Kantorka und die verbotene Liebe

In der Osternacht hörte Krabat zum ersten Mal die Stimme der Kantorka, der Vorsängerin aus Schwarzkollm. Er verliebte sich in sie, ohne sie gesehen zu haben. Als er sie später traf, wuchs seine Zuneigung noch mehr.

»Es gibt eine Art von Zauberei, die man mühsam erlernen muss: Das ist die, wie sie im Koraktor steht... Und dann gibt es eine, die wächst einem aus der Tiefe des Herzens zu: aus der Sorge um jemanden, den man lieb hat."

⚠️ Dieses Zitat ist zu lang: 219 Z. Maximale Länge: 200 Zeichen.

Michals Schicksal

Michal, einer der Müllerburschen, wurde Krabats enger Freund und Vertrauter. Er war gutmütig und stark, half den anderen wo er konnte.

👨🏻
Michal — mühlknappe, gutmütig und stark, freund von merten, etwa 25 jahre alt.

Doch in der nächsten Silvesternacht wiederholte sich die Tragödie: Michal wurde tot aufgefunden, genau wie ein Jahr zuvor Tonda. Krabat begann zu ahnen, dass der Meister jeden Silvester einen der Müllerburschen opfern musste.

Das dritte Jahr. Der Kampf um die Freiheit

Neue Verbündete und geheime Pläne

An Michals Stelle kam Lobosch in die Mühle, ein kleiner rothaariger Junge, den Krabat von früher kannte. Krabat nahm sich seiner an und beschützte ihn.

👦🏻
Lobosch — jüngster mühlknappe, früher betteljunge mit krabat, etwa 14 jahre alt, klein und rothaarig.

Juro offenbarte Krabat, dass er keineswegs so einfältig war, wie er sich gab. Er hatte heimlich im Koraktor gelesen und kannte einen Weg, wie man den Meister besiegen konnte: Ein Mädchen, das einen der Müllerburschen liebte, musste ihn in der Silvesternacht beim Meister freizubitten und eine Probe bestehen.

»Wenn ein Mädchen dich lieb hat, kann sie am letzten Abend des Jahres zum Meister kommen dich frei zubitten. Besteht sie die Probe, die er ihr abverlangt, dann ist er es, der in der Neujahrsnacht sterben muss."

⚠️ Dieses Zitat ist zu lang: 210 Z. Maximale Länge: 200 Zeichen.

Die Entscheidung und die Prüfung

Der Meister bot Krabat an, sein Nachfolger zu werden. Doch Krabat lehnte ab, weil er erkannt hatte, dass der Meister in einem dunklen Pakt stand und jedes Jahr einen seiner Schüler opfern musste. Stattdessen entschied er sich, mit Hilfe der Kantorka gegen den Meister zu kämpfen.

»Dein Leben«, sagte sie, »ist mir das meine wert. Wann soll ich zum Müller gehen dich frei zubitten?« Die Kantorka zögerte keinen Augenblick. »Dies«, meinte Krabat, »vermag ich dir heute noch nicht zu sagen."

⚠️ Dieses Zitat ist zu lang: 208 Z. Maximale Länge: 200 Zeichen.

Die Befreiung

In der Silvesternacht kam die Kantorka zur Mühle. Die Probe bestand darin, dass sie Krabat unter den zwölf Müllerburschen erkennen musste. Der Meister verband ihr die Augen und führte sie zu den Gesellen. Sie erkannte Krabat daran, dass er Angst um sie hatte.

»Wer auf der Mühle stirbt, das bestimme ich!«, rief er. »Ich allein!« Dann ging er hinaus und nun war es an ihnen sich Mertens anzunehmen. Hanzo löste die Schlinge von seinem Hals.

Mit dem Bestehen der Probe war der Bann gebrochen. Der Meister musste in dieser Nacht sterben, die Mühle würde verbrennen, und die Müllerburschen waren frei - auch wenn sie ihre Zauberkräfte verloren. Krabat verließ mit der Kantorka die Mühle, während es zu schneien begann.