Momo (Ende)

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Momo
1973
Inhaltsangabe des Romans
Das Original liest sich in 414 Minuten
Kurzbeschreibung
Ein Kind mit der Gabe des Zuhörens half Menschen in Not. Als graue Zeitdiebe die Stadt übernahmen, suchte es mit einer Schildkröte den Zeitmeister auf. Mit einer magischen Blume rettete es die Zeit.

Sehr kurze Zusammenfassung

In einer alten Amphitheater-Ruine am Stadtrand tauchte eines Tages ein kleines Mädchen auf.

👧🏻
Momo — kleines Mädchen unbekannten Alters, etwa 8-12 Jahre alt, mit wildem schwarzem Lockenkopf und großen dunklen Augen, barfüßig, trägt einen bunten Flickenrock und eine zu große Männerjacke.

Momo hatte die besondere Gabe des Zuhörens und wurde bald zum Mittelpunkt einer Gemeinschaft von Kindern und Erwachsenen. Ihr bester Freund war der Straßenkehrer Beppo, der bedächtig seine Arbeit tat, und der Geschichtenerzähler Gigi. Doch dann tauchten die grauen Herren auf, die den Menschen ihre Zeit stahlen, indem sie sie zum Zeitsparen überredeten. Die Menschen wurden dadurch kalt und lieblos, auch Momos Freunde wandten sich nach und nach ab.

Mit Hilfe einer sprechenden Schildkröte namens Kassiopeia gelangte Momo zu Meister Hora, dem Verwalter der Zeit. Er zeigte ihr die Stunden-Blumen, aus denen die Zeit der Menschen entstand. Als die grauen Herren das Nirgend-Haus belagerten, ließ Meister Hora die Zeit stillstehen. Momo erhielt eine einzige Stunden-Blume und folgte den Zeit-Dieben zu ihrem Versteck.

Die grauen Herren waren vollkommen kopflos gemacht. Die Angst, von der Welt verschwinden zu müssen, hatte sie jeder Überlegung beraubt. Sie schlugen sich die Hüte von den Köpfen, sie rangen miteinander.

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Momo gelang es, die Tür zu den Zeit-Vorräten zu schließen. Ohne Nachschub an Zeit-Zigarren lösten sich die grauen Herren auf. Die gestohlene Zeit kehrte zu den Menschen zurück, die nun wieder Zeit füreinander hatten. Meister Hora erwachte, und Momo feierte mit ihren zurückgekehrten Freunden ein großes Fest im Amphitheater.

Ausführliche Zusammenfassung nach Teilen und Kapiteln

Erster Teil. Momo und ihre Freunde

Kapitel 1. Eine große Stadt und ein kleines Mädchen

Am Rande einer großen Stadt befand sich ein altes, verfallenes Amphitheater. Eines Tages tauchte dort ein kleines Mädchen auf und richtete sich in den Ruinen häuslich ein. Die Anwohner waren zunächst skeptisch, aber nach einem Gespräch mit dem Kind beschlossen sie, sich gemeinsam um es zu kümmern.

Kapitel 2. Eine ungewöhnliche Eigenschaft und ein ganz gewöhnlicher Streit

Momo besaß eine besondere Gabe: Sie konnte auf eine ganz besondere Art zuhören. Menschen, die zu ihr kamen, fanden plötzlich Lösungen für ihre Probleme oder fühlten sich verstanden und getröstet.

Was die kleine Momo konnte wie kein anderer, das war: Zuhören. Das ist doch nichts Besonderes, wird nun vielleicht mancher Leser sagen, zuhören kann doch jeder. Aber das ist ein Irrtum.

Diese Fähigkeit bewies sich auch, als zwei zerstrittene Nachbarn, Nicola und Nino, zu ihr kamen. Durch ihr aufmerksames Zuhören half sie ihnen, ihren Konflikt zu lösen und sich wieder zu versöhnen.

👨🏻‍🍳
Nino — mager und müde aussehender Wirt eines kleinen Lokals, verheiratet mit Liliana, später Betreiber eines Schnellrestaurants.
👷🏻‍♂️
Nicola — starker Maurer mit schwarzem aufgezwirbeltem Schnurrbart, temperamentvoll und gutherzig.

Kapitel 4. Ein schweigsamer Alter und ein zungenfertiger Junger

Zu Momos engsten Freunden gehörten zwei sehr unterschiedliche Menschen: der alte Straßenkehrer Beppo und der junge Geschichtenerzähler Gigi.

👨🏻‍🦳
Beppo Straßenkehrer — kleiner alter Mann, gebückt, mit weißem Haarschopf und Brille, Straßenkehrer von Beruf, bedächtig, weise und wortkarg, einer von Momos besten Freunden.
👨🏻
Gigi Fremdenführer (Girolamo) — junger Mann, hübscher Bursche mit verträumten Augen, Geschichtenerzähler und Gelegenheitsarbeiter, fantasievoll und leichtsinnig, einer von Momos besten Freunden.

Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst du? Man muß nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. Und immer wieder nur an den nächsten.

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Zweiter Teil. Die grauen Herren

Kapitel 6. Die Rechnung ist falsch und geht doch auf

In der Stadt tauchten mysteriöse graue Gestalten auf, die die Menschen dazu brachten, Zeit zu sparen. Sie überzeugten die Menschen davon, dass sie ihre Zeit besser nutzen und effizienter leben müssten.

👥
Die grauen Herren — geheimnisvolle Zeitdiebe in grauen Anzügen mit steifen Hüten und grauen Zigarren, kalt und seelenlos, rauben den Menschen ihre Zeit.

Aber Zeit ist Leben. Und das Leben wohnt im Herzen. Und je mehr die Menschen daran sparten, desto weniger hatten sie. Niemand wußte, wo all ihre Zeit eigentlich blieb.

Kapitel 8. Zu viel zu essen und zu wenig Antworten

Als Momo ihre Freunde suchte, fand sie eine völlig veränderte Welt vor. Ninos gemütliches Lokal war zu einem Schnellrestaurant geworden, Gigi war ein berühmter Geschichtenerzähler im Fernsehen, und Beppo kehrte wie besessen die Straßen, um hunderttausend Stunden für Momos Freilassung zu sparen.

Kapitel 10. Eine wilde Verfolgung und eine geruhsame Flucht

Momo begegnete einem geheimnisvollen Mann namens Meister Hora, der in einem verborgenen Haus lebte, wo alle Uhren der Welt standen. Er war der Verwalter der Zeit und zeigte Momo die Stunden-Blumen, aus denen die Zeit der Menschen entstand.

🧙🏻‍♂️
Meister Hora (Secundus Minutius Hora) — geheimnisvoller Verwalter der Zeit, kann sein Alter beliebig ändern, trägt altmodische Kleidung, lebt im Nirgend-Haus, freundlich und weise.
🐢
Kassiopeia — Meister Horas Schildkröte, kann eine halbe Stunde in die Zukunft sehen und kommuniziert durch leuchtende Schrift auf ihrem Panzer, klug und eigensinnig.

Dritter Teil. Die Stunden-Blumen

Kapitel 13. Dort ein Tag und hier ein Jahr

Als Momo nach einem Jahr und einem Tag zu ihren Freunden zurückkehrte, fand sie eine völlig veränderte Welt vor. Die Kinder waren in Kinder-Depots untergebracht, wo sie nach strengen Regeln 'sinnvoll' spielen mussten.

Es gibt viele Arten von Einsamkeit, aber Momo erlebte eine, die wohl nur wenige Menschen kennengelernt haben. Sie kam sich vor wie eingeschlossen in einer Schatzhöhle voll unermeßlicher Reichtümer.

Kapitel 16. Die Not im Überfluß

Die grauen Herren hatten inzwischen fast die ganze Stadt unter ihre Kontrolle gebracht. Die Menschen sparten zwanghaft Zeit, wurden dabei aber immer gehetzter und unglücklicher. Selbst Gigi, der nun ein berühmter Geschichtenerzähler war, hatte seine Seele an die grauen Herren verkauft.

Kapitel 18. Die Eingeschlossenen müssen sich entschließen

Meister Hora enthüllte Momo den Plan, die grauen Herren zu besiegen. Er würde die Zeit anhalten, wodurch die Zeitdiebe ihre Macht verlieren würden. Momo musste dann mit einer einzigen Stunden-Blume die gefrorene Zeit der Menschen befreien.

Kapitel 21. Das Ende, mit dem etwas Neues beginnt

Als die Zeit stillstand, führte Momo die grauen Herren zu ihrem Versteck. Sie schloss die Tür zu den Zeit-Vorräten, wodurch die Zeitdiebe sich nach und nach auflösten. Die gestohlene Zeit kehrte zu den Menschen zurück.

Davon, daß die Welt für eine Stunde still gestanden hatte, hatten die Menschen nichts bemerkt. Denn es war ja tatsächlich keine Zeit verstrichen zwischen dem Aufhören und dem neuen Beginn.