Die Welle (Rhue)

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Die Welle
Bericht über einen Unterrichtsversuch, der zu weit ging
Engl. The Wave · 1981
Inhaltsangabe des Romans
Das Original liest sich in 180 Minuten
Kurzbeschreibung
Ein Geschichtslehrer gründete eine autoritäre Bewegung als Experiment. Die Schüler wurden begeisterte Anhänger. Eine Schülerin deckte Missstände auf. Er beendete das Experiment mit einem NS-Vergleich.

Sehr kurze Zusammenfassung

An der Gordon High School in den USA zeigte ein Geschichtslehrer seinen Schülern einen Film über die Nazi-Konzentrationslager. Als die Schüler nicht verstehen konnten, wie die deutsche Bevölkerung die NS-Verbrechen zuließ, startete er ein soziales Experiment.

👨🏻‍🏫
Ben Ross — junger Geschichtslehrer an der Gordon High School, etwa 30 Jahre alt, verheiratet, braunwelliges Haar, idealistisch und engagiert, technisch unbegabt.

Er führte strenge Disziplin ein und gründete eine Bewegung namens 'Die Welle' mit den Grundsätzen 'Macht durch Disziplin', 'Macht durch Gemeinschaft' und 'Macht durch Handeln'. Die Schüler waren begeistert und die Bewegung wuchs schnell. Außenseiter fühlten sich integriert, doch kritische Stimmen wurden unterdrückt.

👩🏻‍🎓
Laurie Saunders — Schülerin und Chefredakteurin der Schülerzeitung, etwa 17 Jahre alt, hellbraunes Haar, hübsch, intelligent und kritisch denkend.

Als Chefredakteurin der Schülerzeitung recherchierte sie kritisch über die Welle. Sie verlor dadurch ihren Freund David an die Bewegung und wurde von ehemaligen Freunden gemieden. Nach einem Gewaltvorfall gegen einen jüdischen Schüler veröffentlichte sie einen kritischen Artikel.

Ben Ross erkannte, dass sein Experiment außer Kontrolle geraten war. Er berief eine Versammlung ein und erklärte den Schülern, die Welle sei Teil einer nationalen Jugendbewegung. Als die Schüler gespannt auf ihren nationalen Führer warteten, zeigte er ihnen ein Bild von Adolf Hitler.

Faschismus, das ist nicht etwas, das nur andere Menschen betrifft. Faschismus ist hier mitten unter uns und in jedem von uns.

Mit diesen Worten konfrontierte er die Schüler mit ihrer eigenen Verführbarkeit. Das Experiment hatte ihnen gezeigt, wie leicht Menschen manipuliert werden können. Die Schüler waren erschüttert, als sie erkannten, dass sie sich ähnlich verhalten hatten wie die Menschen im Dritten Reich.

Ausführliche Zusammenfassung

Die Gliederung in Abschnitte ist redaktionell.

Der Beginn des Experiments

An der Gordon High School zeigte der Geschichtslehrer Ben Ross seiner Klasse einen Film über die Konzentrationslager der Nazis. Die Schüler waren tief betroffen und konnten nicht verstehen, wie die deutsche Bevölkerung die Gräueltaten hatte geschehen lassen können.

Um seinen Schülern zu demonstrieren, wie Faschismus entstehen kann, begann Ross ein soziales Experiment. Er führte strenge Disziplin ein, verlangte eine aufrechte Sitzhaltung und schnelle, präzise Antworten. Die Schüler mussten aufstehen und mit 'Mr. Ross' beginnen, wenn sie etwas sagen wollten.

Überraschenderweise reagierten die Schüler positiv auf die neue Ordnung. Besonders Robert Billings, der bisherige Außenseiter der Klasse, blühte unter den neuen Regeln auf. Ross nannte die Bewegung 'Die Welle' und führte ein Wellensymbol sowie einen speziellen Gruß ein.

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Robert Billings — Außenseiter der Klasse, etwa 17 Jahre alt, kräftig gebaut, ungepflegt, steht im Schatten seines erfolgreichen Bruders.

Erste Auswirkungen der Welle

Die Welle veränderte das Verhalten der Schüler dramatisch. Die Klassenleistungen verbesserten sich, allerdings wurden die Antworten mechanischer und weniger durchdacht. David Collins, ein Footballspieler und Lauries Freund, war von der Welle begeistert und übertrug ihre Prinzipien auf das Footballteam.

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David Collins — Footballspieler und Lauries Freund, etwa 17 Jahre alt, groß und gut aussehend, intelligent aber leicht beeinflussbar.

Es war verblüffend, aber sie mochten dich tatsächlich mehr, wenn du alle Entscheidungen für sie triffst... Es bedeutet ja weniger Arbeit für sie selbst. Sie brauchen nicht mehr selber zu denken.

Ben Ross selbst wurde von der Macht des Experiments zunehmend fasziniert. Seine Frau Christy, die Musiklehrerin der Schule, beobachtete die Entwicklung mit wachsender Sorge. Robert Billings ernannte sich sogar zu Ross' persönlichem Leibwächter.

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Christy Ross — Bens Ehefrau und Musiklehrerin an der Gordon High School, etwa 30 Jahre alt, langes kastanienbraunes Haar, praktisch veranlagt.

Die Welle breitet sich aus

Die Bewegung wuchs schnell über Ross' Geschichtsklasse hinaus. Immer mehr Schüler schlossen sich der Welle an, angezogen von dem Gefühl der Zugehörigkeit und Gleichheit. Selbst Amy Smith, Lauries beste Freundin, wurde ein begeistertes Mitglied.

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Amy Smith — Lauries beste Freundin, etwa 17 Jahre alt, blonde Locken, klein gewachsen, steht im Wettbewerb mit Laurie.

Die Mitglieder der Welle begannen, Druck auf Nicht-Mitglieder auszuüben. Sie kontrollierten den Zugang zu Sportveranstaltungen und verlangten den Wellengruß. Der Schulleiter, Direktor Owens, wurde auf die Bewegung aufmerksam und bestellte Ross zu sich.

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Direktor Owens — Schulleiter der Gordon High School, etwa 60 Jahre alt, groß gewachsen, fast kahl, raucht Pfeife, autoritär aber fair.

Wachsender Widerstand

Laurie begann als Chefredakteurin der Schülerzeitung kritisch über die Welle zu berichten. Sie erhielt einen anonymen Brief, der von Einschüchterungen durch Wellenmitglieder berichtete. Auch wurde ein jüdischer Schüler von Wellenmitgliedern zusammengeschlagen.

Die Welle verletzt Menschen. Und alle laufen ihr nach wie eine Herde Schafe. Sie bedeutet, dass jeder vergisst, wer er eigentlich ist. Die sind doch alle nur noch Maschinen.

Die Spannungen zwischen Wellenmitgliedern und Nicht-Mitgliedern nahmen zu. David und Laurie entfremdeten sich zunehmend. Bei einem Footballspiel wurden Nicht-Mitglieder von den Tribünen vertrieben. Die Welle hatte eine eigene Dynamik entwickelt, die auch Ross nicht mehr kontrollieren konnte.

Eskalation und Gewalt

Die Situation eskalierte, als die Schülerzeitung einen kritischen Artikel über die Welle veröffentlichte. David versuchte, Laurie von weiteren Veröffentlichungen abzuhalten. In seiner Wut warf er sie zu Boden, erschrak aber sofort über sein eigenes Verhalten.

Man kann nicht glauben, wie dumm ich war. Ich kann es einfach nicht glauben, dass ich auf so etwas reinfallen konnte... Du warst nicht dumm, David, du warst ein Idealist.

Die Eltern begannen sich zu beschweren, und der Druck auf die Schulleitung wuchs. Direktor Owens forderte Ross auf, das Experiment zu beenden. David und Laurie suchten Ross zu Hause auf und berichteten von der zunehmenden Gewalt und Einschüchterung durch die Welle.

Die Entscheidung zum Abbruch

Ross erkannte, dass das Experiment außer Kontrolle geraten war. Er entwickelte einen Plan, um den Schülern die Gefährlichkeit ihres Verhaltens vor Augen zu führen. Er kündigte eine spezielle Versammlung an, bei der angeblich der nationale Führer der Welle über das Fernsehen zu ihnen sprechen würde.

Direktor Owens gab Ross einen letzten Tag Zeit, das Experiment zu beenden, andernfalls müsse er seinen Rücktritt einreichen. Ross' Frau Christy unterstützte die Entscheidung zum Abbruch, obwohl sie die möglichen beruflichen Konsequenzen für ihren Mann fürchtete.

Das Ende des Experiments

Bei der Versammlung waren alle Wellenmitglieder anwesend. Statt des angekündigten Führers zeigte Ross jedoch Filmaufnahmen von Adolf Hitler und der Hitler-Jugend. Er konfrontierte die Schüler mit der erschreckenden Parallele zwischen ihrem Verhalten und dem der Nazis.

Ja, ja, ihr wärt alle gute Nazis gewesen. Ihr hättet die Uniform angezogen, hättet euch den Kopf verdrehen lassen, und ihr hättet zugelassen, dass man eure Freunde und Nachbarn verfolgt und vernichtet.

⚠️ Dieses Zitat ist zu lang: 201 Z. Maximale Länge: 200 Zeichen.

Wenn die Geschichte sich wiederholt, dann werdet ihr alle bestreiten wollen, was sich durch die Welle in euch abgespielt hat... dann werdet ihr gelernt haben, dass wir alle für unsere Taten verantwortlich sind.

⚠️ Dieses Zitat ist zu lang: 210 Z. Maximale Länge: 200 Zeichen.

Die Enthüllung traf die Schüler schwer. Viele waren schockiert über ihr eigenes Verhalten und die Leichtigkeit, mit der sie sich hatten manipulieren lassen. Die Welle-Bewegung brach zusammen, die Schüler ließen ihre Mitgliedskarten und Fahnen zurück.

Die Wirkung auf die Schüler war erschütternd... Einigen liefen Tränen über die Gesichter, andere wichen den Blicken ihrer Nachbarn verlegen aus. Alle schienen tief betroffen zu sein.